Schokolade in frühen Kulturen

Kakaobohnen

Wer hat die Schokolade “erfunden”?
Die Schweizer jedenfalls nicht. ;-)

Schokolade ist sicher schon ziemlich alt – bereits um 250 v. Chr. kultivierten die Mayas die Kakaopflanze. Sie bewahrten Kakaobohnen in speziellen Gefäßen auf. Diese wurden auch den Gräbern wichtiger Persönlichkeiten, z.B. Königen oder Würdenträgern, beigegeben. Vor den Gräbern standen Tassen. Die Mayas füllten sie täglich mit Trinkschokolade. Dazu wurde Schokolade mit Gewürzen schaumig geschlagen. In Mexiko gilt der Schokoladenschaum immer noch als Symbol für Stärke und Widerstandskraft.

Die Azteken mischten als erste kaltes Wasser mit Kakaogrieß. So entstand die erste Trinkschokolade: „cacahuatl“ = „Kakaowasser“, abgeleitet von „xocóatl“ =  „bitteres Wasser“ („xocóc” = bitter, herb; „atl“ = Wasser) oder auch einfach  nur „Xocóatl“ genannt.

Kakaobohnen dienten nicht nur zu rituellen Anlässen, sondern auch lange Zeit als Tausch- bzw. Zahlungsmittel. Außerdem wurden sie als Medizin – u.a. gegen Vergiftungen – sowie als Aphrodisiakum (= Mittel zur Stärkung bzw. Belebung der Libido) eingesetzt.

Der Glaube, dass Schokolade sowohl Medizin als auch Aphrodisiakum ist, wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein aufrechterhalten und werbeträchtig in Szene gesetzt. Dazu in einem späteren Artikel mehr.

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One Response to “Schokolade in frühen Kulturen”

  1. Another Title…

    I saw this really good post today….

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